Der Schmitt-Brief vom 17.4.2020/Beispielbrief

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Die Industriemetalle werden noch preiswerter!

Davon ist das Institut der deutschen Wirtschaft (iw) überzeugt.

Monatlich errechnet es den Industriemetallpreis-Index (IMP) für die wichtigsten Metallrohstoffe der deutschen Verarbeiter - und zwar in Euro. Für März kletterte der Index demnach um 6,2 % aufwärts im Vergleich mit dem Februar.

Das ist nur wenig unter dem Stand vom September 2008, dem 1. Monat, in dem die weltweite Finanzkrise ausgebrochen war. Damals gab der IMP um 7 % nach. Indes: Es war nur der 1. Monat; in den nächsten 3 Monaten rutschte der Index um weitere 40 % in den Keller. Ergo sind weitere Verbilligungen auch jetzt zu erwarten.

Im März 2020 sanken die Preise für die Index-Schwergewichte Kupfer und Aluminium um 10 bzw. 6 % gegenüber dem Vormonat. Zwischen 8 und 9 % bewegten sich die Notierungen für Zinn, Nickel und Blei. Noch stärker erwischte es Silber und Zink mit -18 respektive -11 %. Im März verringerte sich sogar der Goldpreis (um 2 %). Lediglich Eisenerz verharrte auf dem Februar-Niveau.

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