von 9:00 - 17:00 Uhr

15:40 | Pflichtlektüre für Sie!

Christian Kullmann, Chef von EVONIK, führte ein ausführliches Interview mit der FAZ, siehe Ausgabe vom 18. August, Seite 24. Kullmann ist der erste Manager einer großen deutschen Firma, der eine Reihe von Dingen richtig beurteilt und auch sagt. Auch zum Fall THYSSENKRUPP und der verzweifelten Suche nach einem geeigneten Chef. Kullmann, geboren in Gelsenkirchen, ist ein Kind des Ruhrpotts und stellt klar, wie man im Ruhrpott denken und sprechen muss, um unternehmerische Ziele durchzusetzen. Ihn und seine Finanzchefin Ute Wolf hatten wir mehrfach als Vorbild-Team erwähnt. Strategische Ziele und deren Umsetzung bleiben das wichtigste Kriterium von Einschätzungen von Unternehmen im Markt.

Dies ist ein Ausschnitt aus der heutigen AB-DAILY! Den kompletten Brief lesen Sie unter www.boersenkiosk.de


09:40 | PEPSICO will SODASTREAM

Es sprudelt: PepsiCo will für 3,2 Mrd. $ Dollar (2,8 Mrd. Euro) den israelischen Wassersprudler Sodastream schlucken. PepsiCo bietet den Aktionären 144 $ je Aktie - das wäre ein 32 %-iger Aufschlag auf den Durchschnittskurs der vergangenen 30 Tage. Die Führungsspitzen beider Konzern haben der Übernahme offenbar bereits zugestimmt.

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08:36 | Finanzvorstand verlässt ROCKET INTERNET

Peter Kimpel, der bislang diesen Posten besetzt hatte, verlässt das Unternehmen Anfang Oktober. Oliver Samwer, Gründer und Vorstandschef der Firma, wird nun mit der Unterstützung des Finanz- und Buchhaltungsteams Kimpels Aufgaben übernehmen. Kimpel war vor dem Börsengang 2014 zu Rocket Internet gestoßen. Rocket Internet ist unter anderem an HelloFresh, Home24 oder der Global Fashion Group beteiligt. Kimpel war bei dem Unternehmen für eine Reihe von Finanzierungstransaktionen verantwortlich, darunter auch der Börsengang von Rocket Internet.

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07:32 | Anstoß für CANCOM?

Der IT-Konzern hat im 1. Halbjahr Umsatz und operatives Ergebnis gesteigert und seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr bestätigt. Erstmals zeigte sich dabei das Geschäft mit Cloud-Lösungen als Hauptertragsbringer. Der Umsatz stieg dank einer guten Nachfrage um 13,5 % auf 608,5 Mio. €. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) nahm um gut ein Viertel auf knapp 49 Mio. zu. Dies
entspricht einer EBITDA-Marge (bereinigt) von 8,0 % (vergleichbares Vorjahr: 7,3 %). Die Jahresprognose bestätigte das Unternehmen. Umsatz und Ebitda sollen deutlich steigen. Dabei soll das Cloud-Segment stärker wachsen als der Bereich IT-Lösungen. Insgesamt sind für 2018 Investitionen von rund 10 Mio. € vorgesehen.
Beschleunigtes Wachstum, größere Ertragskraft und entschlossene Investitionen in den Aufbau hoch
skalierbarer Cloud- und Software-Geschäftsbereiche sollten den Aktienkurs bald wieder anstoßen.

Dies ist ein Ausschnitt aus der Termin-Börse Nr. 33 vom 18.8.2018.

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06:27 | SWISS RE: Mitgehangen - mitgefangen

SWISS RE ist eine der wichtigsten Versicherungsgesellschaften von Autostrade per l’Italia. Autostrade betreibt unter anderem die Autobahn A10 entlang der Küste der italienischen Riviera, die über die eingestürzte Brücke führte. Mit kleinen Anteilen sind auch die Allianz sowie Talanx an dem Konsortium beteiligt.

Einzelheiten dazu, auf welche Schäden sich die Versicherungsdeckung bezieht, sind derzeit nicht bekannt. Unschön ist es allemal... SWISS RE tritt bei der Autobahn als Erstversicherer und nicht wie sonst meist als Rückversicherer anderer Gesellschaften auf. Aus Branchenkreisenwar zu vernehmen, dass der Schaden an der Brücke und den abgestürzten Autos sowie die Betriebsunterbrechungs-Police, die für die Maut-Ausfälle auf der Strecke aufkommen müsste, bei etwa 400 Mio. Euro liege. Die Brücke selbst gehört zwar dem italienischen Staat, der Autobahnbetreiber muss aber für alle Verpflichtungen aufkommen. Autostrade gehört zum börsennotierten Atlantia-Konzern, hinter dem die Unternehmerfamilie Benetton steht.

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